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Japanisches Papier - WASHI

Origami

 

Die Papierqualität unterscheidet sich im Rohmaterial. Japan hat wegen der reichlichen vorhandenen Natur immer noch hervorragende hochwertige Rohstoffe für die Papierherstellung. – Was ist die Besonderheit?

 

 

 

 

Japanisches Papier

 

Ein traditionelles hochwertiges Japanpapier genannt "WASHI". WA" bedeutet Japan und „SHI“ heisst Papier auf Japanisch. Über 1‘000 Jahre hat es eine wichtige Rolle in der japanischen Kultur für die Herstellung von Origami, Nihonga (Bilder im japanischen Stil) oder auch Shodō (japanische Kalligrafie) und es wird auch dazu verwendet für die Schiebetüren in einem japanischen Haus.

 

Bei der japanischen industrielle Revolution in der Meiji-Zeit (1868 -1912) wurde handgemachtes Washi wegen der maschinellen hergestellten Papiere stark reduziert.

 

Trotz allem blieb eine geringe Anzahl von Washi-Werkstätten erhalten, die noch heute Washi nach dem traditionellen Verfahren herstellen.

 

Eine der besonderen Eigenschaft des Japanpapiers ist dass der Zellstoff nicht aus Holz ist sondern aus langen Pflanzenfasern. Washi besteht aus natürliche Materialien wie Kozo (Papuernaulbeerbaum), Gampi (Papierbaum) und Mitsumata (Edgeworthia papyrifera oder aber auch Chrysanta).

 

Washi Material, Kozo

Kozo

Washi Material, Gampi

Gampi

Washi Material, Mitsumata

Mitsumata

 

Eine weitere Besonderheit von Washi ist auch die spezielle japanische Schöpftechnik. In traditioneller Weise wird das Washi von Hand geschöpft. Damit werden die Pflanzenfasern im Sieb obtimal verbunden. Solches handgeschöpftes Japanpapier heisst TESUKI WASHI. (TE=Hand, SUKI=schöpfen WA=Japan / japanisch, SHI=Papier) Dieses Washi ist viel stärker als maschinell hergestelltes Papier und bleibt dabei trotzdem dünn.

 

Japanische Schöpftechnik, Nagashi-zuki

Eine japanische Schöpftechnik, „Nagashi-zuki“-Methode

 

 

 

Reispapier

 

Obschon man Japanpapier auch als Reispapier kennt, wird Washi nicht aus Reispflanzen hergestellt.

 

 

 

Banknotenpapier

 

Banknotenpapier ist hochwertig, dauerhaft und mechanisch stark belastbar. Daher besteht das Material der Banknoten aus einem Verbund von verschiedenen Rohmaterialien wie zum Beispiel Baumwollfasern, Kunststoff, Polymer, Bananenhanf und noch viel mehr. Auch die Banknoten in der Schweiz oder Euro vewenden Baumwollfasern.

Die japanischen Banknoten enthalten zudem gewisse Anteile von Washi – es handelt sich dabei um Misumata welches für eine glatte Oberfläche und zusätzliche Robustheit sorgt. Das Wasserzeichen der Banknoten wurde von einem Washi-Hersteller entwickelt, um Fälschung zu verhindern.

Japanische Banknote

Japanische Banknote, 10´000yen

 

In der heutigen Zeit wird immer mehr in der Massenproduktion gefertigt. Dennoch bleibt die traditionelle Herstellung von Washi, dank des speziellen Könnens und der Weisheit der Hersteller, seit über tausenden von Jahren ein wichtiger Beitrag zu Japans Kulturerbe.

 

 

 

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